Unsere Lieblingsstadt (also Pattis und meine) wir waren inzwischen mehrfach dort, ihr kennt schon Bilder, trotzdem war es wieder anders und wieder sehr schön! Charleston liegt an der Küste von South Carolina und hat viele wunderschöne uralte Stadtvillen mit riesigen Verandas und zauberhaften Gärten.

Neben einer Stadtrundfahrt mit der Pferdekutsche haben wir einfach bei einem Bummel durch die Straßen und Gassen die kleinen Lädchen und den Markt genossen. Nathalie hatte hier die beste Limonade ihres Lebens und wollte von da an nichts anderes mehr trinken. Egal wo wir den Rest des Urlaubs gegessen haben, sie hat meistens Limonade bestellt um fest zu stellen, dass die auf dem Markt von Charleston einfach besser geschmeckt hat *lach*
Die zweite Hälfte des Tages haben wir uns auf der USS Yorktown rumgetrieben. Dieser alte Flugzeugträger, der vor der Hafeneinfahrt zu Charleston auf Grund liegt, sollte dem aufmerksamen Leser bekannt vorkommen ;-) Patti war schonmal dort und hat auch Fotos hier gezeigt. Wir anderen drei kannten sie aber noch nicht und wollten uns das nicht entgehen lassen.
Nach einem kurzen Ritt auf der Kanone à la Münchhausen sind wir zunächst das Flight Deck und die ausgemusterten Kampfjets erkunden gegangen, bevor wir uns die unteren Decks angeschaut haben. Es gibt unzählige Touren auf dem Schiff und wir waren viel länger hier beschäftigt als wir alle dachten...
Außerdem haben wir uns noch eine alte Plantage angeschaut, von denen es in der Gegend rund um Charleston einige zu besichtigen gibt. In "Boone Hall" wurden zur Skalvenzeit hauptsächlich Baumwolle und Pekannüsse angebaut, heute produzieren sie dort Pfirsiche und Erdbeeren. Ich denke die ergiebigste Einnahmequelle werden inzwischen aber wohl die Touristen sein, die in Schaaren dort rumlaufen.

Das schmucke Herrenhaus liegt am Ende einer wunderschönen Allee aus uralten knorrigen Eichen, von deren Ästen das hier in den Südstaaten überall verbreitete Spanische Moos hängt. Im Haus durfte man leider keine Fotos machen aber glaubt uns es war wirklich schön, irgendjemand hatte sogar eine Klimaanlage nachgerüstet. Wir waren uns einig, hier würde es sich leben lassen ;-)

Auf der einen Seite der Allee erstreckten sich großzügige Pferdeweiden, auf denen sich wie zur Begrüßung ein Koyote rumtrieb. Ich hab ihn gerade noch erwischt, bevor er sich aus dem Staub machen konnte. Auf der anderen Seite sind die früheren Sklavenhäuser aufgereiht, in denen heute einige Ausstellungen und Berichte aus dieser Zeit untergebracht sind.
Seinen Slaven damals solche aus Stein gemauerten Hütten zur Verfügung zu stellen war angeblich ein besonderer Luxus und die früheren Herren sollen welche von den "netten" Plantagenbesitzern gewesen sein. Ihre Sklaven durften sich in ihrer Freizeit Gemüse anbauen und ein paar Hühner halten damit sie was zu Essen hatten...
Am anderen Ende des riesigen Anwesens gab es eine kleines Schmetterlingshaus:

Übrigens kann man Teile des Geländes, z. B. den netten "kleinen" Pavillion direkt am Wasser mit Bootsanleger für Veranstaltungen mieten. Die perfekte Hochzeitslocation, wer da also noch nichts gefunden hat von euch, wir können das nur empfehlen...



Mir gefällt eure Lieblingsstadt auch schon nur von den Fotos und Beschreibungen richtig gut.
AntwortenLöschenUnd danach ging es dann nach Florida..???
Erzähl weiter ;o)