Wir ziehen um, nach North Carolina. Und weil wir euch alle dort sicher vermissen werden, wollen wir auf diese Art mit euch über den großen Teich hinweg in Kontakt bleiben...
Sonntag, 28. August 2011
Concert Day
Samstag, 27. August 2011
Mittwoch, 24. August 2011
YEA! Die Möbel sind da!!
Nur ganz kurz: Unser Container ist gestern endlich angekommen, nun haben wir unser Bett unsere Couch und alle unsere Sachen hier *freu* Es ist so gut wie nichts beschädigt (wir hatten in der letzten Zeit einige Schauergeschichten von Feuchtigkeit in Seecontainern, verschimmelten Sofas und zerbrochenen Möben gehört). Ich bin also seit zwei Tagen hier am auspacken, kramen und räumen und es schaut schon fast ein bisschen wohnlich aus in unserem neuen Haus...
Sonntag, 21. August 2011
Charleston und Savannah (2)
... Vor der Stadt liegen einige Halbinseln, die zu einem netten Strandbesuch einladen, wenn man vor 8:00 Uhr dort ist muss man noch nicht mal den Hund an die Leine nehmen und so sind wir also am Sonntag schon ganz früh aufgestanden, um zum Strand zu düsen. Da Patti aber nie lange einfach so in der Sonne liegen mag (der Mann kann einfach nicht stillsitzen ;-)) sind wir dann auch bald wieder in die Stadt gefahren um etwas am Hafen herumzubummeln.
Dabei blieb dem geübten Biologenblick diese große Horseshoecrab nicht verborgen.
Dabei blieb dem geübten Biologenblick diese große Horseshoecrab nicht verborgen.
Da ich wahnsinnig neugierig bin und Patti sehr gutmütig ist, hat er sich todesmutig und mit einer Plastiktüte bewaffnet in den Sumpf gestürzt um das tote Tier für mich vor die Kamera zu holen. Echt groß die Dinger und sie haben sich einfach mal geweigert einen Trend namens Evolution mitzumachen...
Dann ging es weiter und auf diesem Bild sieht man zwei Dinge: 1. die Leute in Charleston stehen total auf Ananas (man findet welche wohin man auch schaut) und 2. Es war sehr, sehr warm, der Muck wurde an jedem Wässerchen genötigt etwas zu trinken ;-)
Ein paar Brunnen weiter haben sich ein paar Kinder beim Planschen abgekühlt.
Für den Nachmittag hatten wir eine Tour bei Gresh gebucht. Er hat ein kleines Motorboot (mit großem Motor ;-)) und bringt damit Touris durch die Sümpfe zu einer kleinen Insel vor der Küste. Das war wirklich klasse!
Das Ziel ist dieser verlassene Leuchtturm: Früher war eine Insel drum herrum auf der der Leuchtturmwärter mit seiner Familie lebte, heute steht er mitten im Wasser und es gibt nur noch kleine Sandinselchen in der Nähe auf denen man tolle Muscheln finden kann.
Die Männer hatten Spaß ;-)
In den Wasserwegen tummeln sich laut Gresh immer einige Delfine und wir konnten ein Mutter-Kind Gespann beim Shrimps-essen beobachten. Sie schwimmen dazu ganz dicht an die Küste, drehen sich seitlich und pflügen im flachen Wasser mit der Nase durch den Sandboden.
Ein wirklich toller Ausflug, den wir nur jedem empfehlen können!
Ein wirklich toller Ausflug, den wir nur jedem empfehlen können!
Auf der Weiterfahrt konnten wir noch einen Blick auf den Containerhafen von Charleston werfen und wir sind sicher ;-) unseren Container entdeckt zu haben. Wer ihn auf dem Bild erkennt, darf sich jetzt ein Eis holen gehen.
In Savannah, Georgia hatten wir dann erstmal "das Hundeproblem". In dem Hotel, das wir übers Internet gebucht hatten sollten nur Hunde bis 10 kg Körpergewicht erlaubt sein *hm* Da der Muck mit guten 30 kg ganz knapp darüber liegt und wir das auch schlecht verheimlichen konnten, mussten wir die nette Hotelfachangestellte davon überzeugen wie freundlich er doch ist und unterschreiben, dass er niemanden beisst und nichts kaputtmacht. Zum Glück konnten wir dieses Risiko eingehen und durften die eine Nacht bleiben, wir hatten ja schließlich auch schon bezahlt.
Auch Savannah ist ein nettes Städchen, durch das man schön einen Tag lang bummeln kann. Statt einer Pferdekutsche haben wir aber diesmal einen Bus für die Stadtrundfahrt genommen. Der Busfahrer war lustig und wir denken an ihm ist ein großartiger Alleinunterhalter verloren gegangen, er hat Sprüche geklopft, gerapt, gesungen und den "Schüttelbus" ordentlich durchgerüttelt.
Dieses Wochenende haben wir etwas ruhiger angehen lassen, waren nur etwas Tennis spielen und Mountainbike fahren (hier gibt es richtig tolle Trails in der Gegend). Gerade haben wir uns leckere Burger gemacht und ich habe einen weiteren Brotbackversuch (diesmal mit Sauerteig) im Brotbackautomaten...
Charleston und Savannah (1)
Die Amis machen keine halben Sachen, auch nicht beim Wetter! Wenn es hier regnet, dann richtig! Nieselregen haben die hier nicht, geben die sich nicht mit ab ;-) Da sich bei so einem Wetter noch nicht mal der Hund vor die Tür wagt habe ich endlich mal wieder etwas Zeit euch von unserem Kurztrip am letzten Wochenende zu berichten...
Es war superschön! Besonders Charleston hat es uns wirklich angetan und wir werden auf jeden Fall nochmal hinfahren, vielleicht mit Schnatt und Moritz (was haltet ihr davon ihr beiden?). Charleston liegt an der Küste South Carolinas und ist so ca. 4 Autostunden von uns entfernt und obwohl einige Unwetter vorhergesagt waren für das Wochenende sind wir bei strahlendem Sonnenschein am Samstag Morgen losgedüst.
Eine sehr schöne Schrägseilbrücke führt in die Stadt hinein und ganz in der Nähe hatten wir uns ein Zimmer in einem netten Hotel genommen.
Nach der Ankunft haben wir Charleston zuerst ein wenig per pedes erkundet und dann ein wirklich gutes Mittagessen bei Bubba Gumps Shrimp Co. (Lauf Forrest, lauf!) gefuttert.
Da es an diesem Tag sicher 35 °C warm war und der heiße Straßenbelag für Hundepfoten wohl die Hölle gewesen sein muss, haben wir uns eine Tourikutsche gemietet um durch die historische Innenstadt zu gondeln. Unser freundlicher Chauffeur hieß Chief:
Das Abendessen gab es dann an einer Hafeneinfahrt für Fischerboote, hier tummeln sich jeden Abend einige Delfine, die scharf auf die Reste aus den Fischernetzen sind. Scheinbar kann man nach den Viechern die Uhr stellen, sie waren tatsächlich pünktlich zur Stelle und ließen sich durch den Touristenrummel garnicht stören...
Samstag, 13. August 2011
Hey kleine Kathrin!
Ja du, Frau Pepper! Ich habe mich riesig über deinen Kommentar gefreut (nun gehen sicher alle nochmal schnell eine Seite zurück und lesen was du geschrieben hast, hehe). Ich habe auch schon oft an euch gedacht, wenn ich hier ganz alleine mit dem Muck mal wieder eine neue tolle Hunderunde im Wald oder am See entdeckt habe. Wie diese hier z. B.:
Leider müssen wir unsere Dummies immernoch selber werfen... Nein im Ernst, ich wollte nur kurz mal loswerden, dass ich mich immer sehr freue wenn ich sehe, dass hier jemand mitliest. Und besonders freue ich mich natürlich wenn ihr auch eine Kleinigkeit schreibt!
Jetzt gerade komme ich vom Department of Motor Vehicles und habe eine NC drivers license bekommen. War sehr witzig mit 28 nochmal eine Führerscheinprüfung zu machen, besonders wenn sie nur 4 $ kostet. Nach einem kurzen Sehtest mit Prüfung ob man auch alle Verkehrsschilder kennt, füllt man am Computer einen multiple choice-Fragebogen aus. Dann muss man ganz kurz um den Block fahren mit einem Officer auf dem Beifahrersitz, wieder auf den Parkplatz zurück und dann wird nurnoch ein Foto gemacht. Nun habe ich eine vorläufige Fahrerlaubnis und bekomme die nächsten Tage die echte drivers license zugeschickt *freu*
An einem Abend diese Woche waren wir im "Haus Heidelberg" ein waschechtes Deutsches Restaurant nur ca. 5 min von uns entfernt. War sehr lustig hier mitten in Amerika Käsespätzle zu essen. Der Koch und auch einige der Bedienungen sind Deutsche und immer für ein Schwätzchen zu haben, wir mussten versprechen, dass wir mal wieder vorbei schauen und ich will euch diese zwei Fotos von dem lauschigen Plätzchen hier nicht vorenthalten:
Außerdem haben wir für das kommende Wochenende einen kurzen Trip nach Charleston und Savannah geplant, morgen geht es los und wir werden wohl erst am Dienstag zurück sein. Die Kameraakkus stecken schon in der Ladestation und wir werden selbstvertändlich berichten...
Montag, 8. August 2011
Der Amtsschimmel...
... wiehert hier nicht so laut wie in Dland. Zunächst ist jedenfalls alles sehr unkompliziert, was Behördengänge angeht, wer weiß was noch kommt. Ich habe nämlich an diesem Wochenende meine Social Security Number im Briefkasten gehabt. Und dafür musste ich nur ein einziges Formular ausfüllen und ca. 10 min im klimatisierten Socail Security Office verbringen, das war also erstmal ganz einfach. Ich bin gespannt wie es dann so wird wenn ich in den nächsten Wochen den amerikanischen Führerschein, die Visakarte und die Arbeitserlaubnis beantragen werde, zunächst bin ich aber optimistisch ;-)
Ansonsten haben wir einige Tage der letzten Woche mit der Suche nach einer bezahlbaren Waschmaschine verbracht. Patrick hatte ja schon Anfang des Jahres bei einem Gebrauchgerätehändler Washer und Dryer im Doppelpack gekauft. Der Trockner ist völlig ok (und nebenbei bemerkt so groß, dass ich ohne Probleme in die Trommel passen würde), die gute amerikanische Toploader-Waschmaschine allerdings ist ein Höllending!
Diese Schnecke da in der Mitte rührt die Wäsche quasi durch, ohne dass sich die Trommel drehen würde für einen Schleudergang oder sowas in der Art. Danach wird das Wasser von unter abgepumpt, der Schaum aus Dreck und Waschmittel bleibt oben auf der Wäsche liegen. Wenn man die Wäsche dann also aus der Maschine nimmt, ist die tropfnass, voller Waschmittelschlieren, dreckig und oft auchnoch kaputt. Seit ich hier bin hat dieses Ding schon zwei Hosen und ein Handtuch gefressen, daher musste sie ausziehen. Ende letzter Woche ist ein brandneuer Frontolader bei uns eingezogen, der sogar heißer waschen kann als lauwarm. Ich kann eigentlich immernoch nicht richtig glauben, dass eine Weltmacht wie die USA nicht in der Lage ist vernünftige Waschmaschinen zu bauen *kopfschüttel*
So, das war ein kleiner Exkurs in mein Hausfrauenleben ;-)
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