Sonntag, 21. August 2011

Charleston und Savannah (2)

 ... Vor der Stadt liegen einige Halbinseln, die zu einem netten Strandbesuch einladen, wenn man vor 8:00 Uhr dort ist muss man noch nicht mal den Hund an die Leine nehmen und so sind wir also am Sonntag schon ganz früh aufgestanden, um zum Strand zu düsen. Da Patti aber nie lange einfach so in der Sonne liegen mag (der Mann kann einfach nicht stillsitzen ;-)) sind wir dann auch bald wieder in die Stadt gefahren um etwas am Hafen herumzubummeln.





Dabei blieb dem geübten Biologenblick diese große Horseshoecrab nicht verborgen. 



Da ich wahnsinnig neugierig bin und Patti sehr gutmütig ist, hat er sich todesmutig und mit einer Plastiktüte bewaffnet in den Sumpf gestürzt um das tote Tier für mich vor die Kamera zu holen. Echt groß die Dinger und sie haben sich einfach mal geweigert einen Trend namens Evolution mitzumachen...




Dann ging es weiter und auf diesem Bild sieht man zwei Dinge: 1. die Leute in Charleston stehen total auf Ananas (man findet welche wohin man auch schaut) und 2. Es war sehr, sehr warm, der Muck wurde an jedem Wässerchen genötigt etwas zu trinken ;-)


Ein paar Brunnen weiter haben sich ein paar Kinder beim Planschen abgekühlt.














Für den Nachmittag hatten wir eine Tour bei Gresh gebucht. Er hat ein kleines Motorboot (mit großem Motor ;-)) und bringt damit Touris durch die Sümpfe zu einer kleinen Insel vor der Küste. Das war wirklich klasse!



















Das Ziel ist dieser verlassene Leuchtturm: Früher war eine Insel drum herrum auf der der Leuchtturmwärter mit seiner Familie lebte, heute steht er mitten im Wasser und es gibt nur noch kleine Sandinselchen in der Nähe auf denen man tolle Muscheln finden kann.



Die Männer hatten Spaß ;-)


Dreckig und zufrieden:


In den Wasserwegen tummeln sich laut Gresh immer einige Delfine und wir konnten ein Mutter-Kind Gespann beim Shrimps-essen beobachten. Sie schwimmen dazu ganz dicht an die Küste, drehen sich seitlich und pflügen im flachen Wasser mit der Nase durch den Sandboden.

Ein wirklich toller Ausflug, den wir nur jedem empfehlen können!

Auf der Weiterfahrt konnten wir noch einen Blick auf den Containerhafen von Charleston werfen und wir sind sicher ;-)  unseren Container entdeckt zu haben. Wer ihn auf dem Bild erkennt, darf sich jetzt ein Eis holen gehen.


In Savannah, Georgia hatten wir dann erstmal "das Hundeproblem". In dem Hotel, das wir übers Internet gebucht hatten sollten nur Hunde bis 10 kg Körpergewicht erlaubt sein *hm*  Da der Muck mit guten 30 kg ganz knapp darüber liegt und wir das auch schlecht verheimlichen konnten, mussten wir die nette Hotelfachangestellte davon überzeugen wie freundlich er doch ist und unterschreiben, dass er niemanden beisst und nichts kaputtmacht. Zum Glück konnten wir dieses Risiko eingehen und durften die eine Nacht bleiben, wir hatten ja schließlich auch schon bezahlt.

Auch Savannah ist ein nettes Städchen, durch das man schön einen Tag lang bummeln kann. Statt einer Pferdekutsche haben wir aber diesmal einen Bus für die Stadtrundfahrt genommen. Der Busfahrer war lustig und wir denken an ihm ist ein großartiger Alleinunterhalter verloren gegangen, er hat Sprüche geklopft, gerapt, gesungen und den "Schüttelbus" ordentlich durchgerüttelt.


Dieses Wochenende haben wir etwas ruhiger angehen lassen, waren nur etwas Tennis spielen und Mountainbike fahren (hier gibt es richtig tolle Trails in der Gegend). Gerade haben wir uns leckere Burger gemacht und ich habe einen weiteren Brotbackversuch (diesmal mit Sauerteig) im Brotbackautomaten...

1 Kommentar:

  1. Hach Maike, es ist schon schön in Amiland :-).
    Berichte bitte weiter und stelle so schöne Bilder ein ! Es macht Spaß zu lesen ;-).

    Lg. Andrea,Erwin und Joki

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